28.05.2016

Was macht Weizen problematisch?

Heute wird fast nur noch Zwergweizen angebaut. Dieser spezielle Weizen wurde so gezüchtet, dass er möglichst ertragreich und robust ist. Dadurch hat im Laufe der Jahre der Glutengehalt im Weizen sehr stark zugenommen, worauf viele Menschen sehr empfindlich reagieren.

Zudem bestehen die Kohlenhydrate von Weizen größtenteils aus dem Glucosemolekül Amylopektin A. Dieses kann vom Körper sehr schnell verdaut werden, was den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen lässt als der Genuss eines Schokoriegels. Zum Vergleich: Ein Vollkornweizenbrot hat einen Glykämischen Index von 72, Haushaltszucker 65. Durch den schnell ansteigenden Blutzuckerspiegel kommt es zu Zuckerspitzen, dann zum Zuckertal und somit zu Heißhunger.

Ein wiederholt hoher Blutzuckerspiegel führt zu hoher Insulinausschüttung und beides zusammen zu Eingeweide-/Bauchfett.

Heute weiß man, dass dieses Bauchfett das Hormon Lepin ausschüttet und dadurch Entzündungsprozesse im Körper ausgelöst werden, die zu einer Vielzahl an Krankheiten führen können. Hierzu gehören z.B. Diabetes, hoher Blutdruck, Herzerkankungen, Demenz, rheumatoide Arthritis, Hauterscheinungen...

Das gilt nicht nur für Weißbrot, sondern auch für den oft fälschlicherweise als gesund betitelten Vollkornweizen.

Deswegen ist es sinnvoll möglichst wenig Weizen und insgesamt nicht zuviel Getreide zu konsumieren. Nicht so stark durch Zucht veränderte Sorten wie z.B. Dinkel, Einkorn und Emmer sind eher zu empfehlen.

Quelle: Weizenwampe, Autor: Dr. med. William Davis

Ernährung